Kreta 2025 Travelogue - Kostas II Labrys

29.11. 2025 (Iraklio)

Und schon ist der vorletzte Tag der Reise angebrochen, eine Woche vergeht schnell, vor allem, wenn sie so vielfältig und interessant is(s)t.

Nach einem Kaffee in der Fußgängerzone, in der noch immer das Black-Friday-Weekend zum Kaufrausch ruft, besuchten wir das Kotsanas Museum Iraklio, eines von fünf Privatmuseen des Ingenieurs Kostas Kotsanas, der sich den Technologien des antiken Griechenland verschrieben hat, diese erforscht, nachbaut und vermitteln möchte.

Kotsanas Museum Iraklio

Hier manifestierten sich die familiären Gene, die auch mein Onkel trug, denn heute fand ich kein Ende beim Betrachten und Verstehen der Apparate, die uns aber alle faszinierten. Auch unser geliebter Mechanismus von Antikythera war zu bewundern, unter anderem mit einem Modell (links im Bild) von Kostas Kotsanas, das zwar auf den Erkenntnissen des Antikythera Research Projects fußt, aber seine Interpretation ist.

Kotsanas Museum Iraklio

Um alles im Nachgang gründlich studieren zu können werden uns zwei Bücher von Kostas Kotsanas nach Hause begleiten, und sollten wir eines Tages nach Athen reisen, was auf unserer Wunschliste steht, werden wir auch das dortige Museum besuchen!

Anschließend schlenderten wir zurück zum Venezianischen Hafen und sahen uns die Festung Rocca al Mare an, die ebenfalls sehr lohnenswert ist, und die Besichtigungen dieser Kreta-Reise abschließt.

Rocca al Mare

Das Abschieds-Abendessen nahmen wir dann in der Petousis Tavern ein, die schon 2023 unser Ziel war, aber keinen Tisch mehr frei hatte. Auch dieses Lokal war ausgesprochen angenehm und zu unserer Freude loderte das Antikristo, der große kretische Grill, und bereitete unser Abendessen, das wir mit gegrilltem Gemüse, Tsatsiki und Fava genossen.

Antikristo

Am Ende der Reise zeigte sich also, dass wir lernfähig sind, drei Vorspeisen und eine Hauptspeise genügen...


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